zur vorherigen Seite zurück
 

Camping mit "kat und det" & Marie

 
 Die folgenden Seiten beinhalten reichlich Erfahrungen von unseren Reisen. Wir stellen euch unsere Wohnwagen und auch die Zugfahrzeuge vor und sicherlich gibt es hier ein paar Anregungen, auf was man bei der Anschaffung achten sollte. 

Besonders wichtig sind auch immer die Fragen "... und wo fahren wir hin? ... was erwartet uns da? ...". Deshalb stellen wir auf einer Seite die "Campingplätze" zusammen, die wir besucht haben. Hier erfahrt ihr, was uns dort gefallen hat und was nicht.

 Auch wir haben mit dem Camping sozusagen ganz klein angefangen und dabei unsere Leidenschaft entdeckt. So kam es dann, dass diese Leidenschaft sich allmählich entwickelte und wir immer mehr Zeit und natürlich auch Geld in dieses Hobby investieren. Dabei haben wir selbstverständlich auch Fehler gemacht. Unsere "Camping-Tipps" sollen euch vielleicht beim Start in die Welt der Camper helfen.

 

 

 Natürlich sind das immer die Meinungen aus unserer persönlichen Sicht. Jeder hat eben andere Ansprüche an Wohnwagen, Zugfahrzeuge und Campingplätze, dennoch hoffen wir einen informativen Überblick zusammengestellt zu haben. 

Achtung, Camping kann süchtig machen! 

Also wir übernehmen keine Garantie für eventuell auftretende Schäden. 

 

Unsere Camping-Geschichte oder wie alles anfing

 
Aus unserer Kindheit waren "kat und det" schon vorbelastet, zumindest was das Campen angeht.

So kam "det" schon in frühesten Kindheitstagen in den Genuss des Campingurlaubs. Schon damals reiste er mit selbstrestaurierten Wohnwagen an der Seite seiner Eltern durch unsere Republik (damals war sie ja noch überschaubar). Ach war das eine schöne Zeit. Von Campingplatz zu Campingplatz ging es erst mit einem Eigenbauwohnwagen ähnlich dem "Dübener Ei". Dann wurde ein größerer Wohnwagen angeschafft und nach der Restauration begann schon fast eine Zeit des Luxus-Camping (zumindest nach damaligen Empfindungen).

Auch später in der Sturm- und Drangzeit spielte Camping immer eine Rolle. Anfangs noch mit dem Moped unterwegs, dann mit eigenem Auto ging es regelmäßig zum Camping. Dabei war "det" nicht immer als "Erdschläfer" unterwegs sondern auch komfortabel in einem Wohnwagen Bastei an der Ostsee, der als Ferienplatz des Betriebes zur Verfügung stand.

Bei "kat" verliefen die ersten Camping-Erfahrungen ganz ähnlich. In der Jugendzeit ging es auch mit dem Zelten los, während des Studiums sogar bis zum Nordkap mit dem Zelt. 

Leider geriet jedoch die Campingzeit bei beiden ein wenig in Vergessenheit.

 

Der Neustart

 
Nachdem "kat und det" sich kennen gelernt hatten, wollten wir natürlich auch einen gemeinsamen Urlaub verbringen. Aber Wo? und Wie?, das Geld war nicht so üppig und wir suchten nach preiswerten Alternativen.

Camping ist die Idee!

Vorsichtig unterbreitete "det" den Vorschlag mit dem Iglu-Zelt ein paar Tage an die Ostsee zu fahren. Prima, "kat" war sofort dabei und ab ging die Reise. Obwohl nach der Wiedervereinigung ja mittlerweile in den Geschäften alles zu kaufen war, was das Herz begehrte, fuhren wir fast wie zu Ost-Zeiten los. So starteten wir mit Zelt, Luftmatratzen und Schlafsäcken in Richtung Ostsee. Der einzige Luxus den wir mitführten waren eine Kabellampe, eine einfache Kühlbox und ein Kartuschen-Gas-Kocher. Eigentlich fehlte es an Nichts und es gefiel uns auch gut, aber man will sich ja immer steigern.

 

Die Steigerung (Level 1)

 
Ein gutes Jahr später hatte sich die finanzielle Lage wohl schon merklich gebessert und so wuchs in uns der Wunsch nach einem größeren Zelt. Dann ging es auch schon los. Zu groß sollte das Feriendomizil ja auch nicht sein, denn der Audi 80 war ja kein Schwertransporter. Außerdem war eigentlich fast alles bequemer als das alte Iglu-Zelt. So kauften wir uns ein Zelt für 3 Personen, welches sogar eine Art Vorraum hat. Super, Luxus pur, dachten wir. Mit neuem Zelt und schon etwas mehr Gepäck ging die nächste Reise natürlich wieder an die Ostsee. Das Zelt war cool. Man konnte die Schuhe und die Kühlbox in dem kleinen Vorraum lassen und beim Anziehen der Hosen konnte man (fast) stehen. Was für ein Raumgefühl.
 

Weitere Steigerungen (Level 2)

 
So ging die Zeit ins Land und als der nächste Sommer kam, besserte sich die finanzielle Situation durch feste Arbeit nach dem Studium merklich. Jetzt schafften wir es das "Erdschläfer"-Dasein zu beenden und kauften uns einen VW-Bus. Der T4 war dank seiner Multivan-Ausstattung mit einer integrierten Schlafbank ausgerüstet und somit bestens zum Camping geeignet. Mit dem Bulli ging es dann einige Jahre durch Deutschland und Europa. Nach dem Primärziel Ostsee war nun auch das Mittelmeer greifbar. Also auf nach Spanien. Wir suchten einen Campingplatz im Internet aus so verschlug es uns erstmals ins spanische Salou (etwas südlich von Barcelona).

Anfangs war der Bulli perfekt und doch kam mit der Zeit der Wunsch nach mehr Komfort. Wieder wurde investiert. erst wurde der einfache Pavillon durch ein original Sonnensegel für den T4 ersetzt. Neben neuen Stühlen und einem Tisch folgte auch noch ein Fahrradträger. Dieser diente dann nebenbei auf größeren Touren als Halterung für die Gepäckbox. Ebenso änderte sich auch die Ausstattung in unserem Campinghaushalt. So wurde nun auf einem zweiflammigen Gaskocher gekocht und wir kauften Campinggeschirr aus dem Fachhandel.

 

Weitere Steigerungen (Level 3)

 
Nachwuchs hat sich angemeldet bei "kat und det". Da werden wohl die zwei Schlafplätze im T4 etwas eng. So kam die Idee den Bulli gegen einen Multivan mit Aufstelldach zu tauschen. Der VW war der absolute Wahnsinn. Durch seine super Ausstattung und vielen kleinen Extras die wir selbst nachgerüstet hatten war es ein perfekter Camping-Bus und trotzdem noch alltagstauglich. Mit selbstgebautem und herausnehmbarem Küchenschrank steigerten wir den Komfort abermals und hatten in Zukunft Platz für drei Personen.

Während dieser Zeit lernten wir einige Leute aus der VW-T4-Szene kennen und fuhren regelmäßig zu den Treffen. Dabei entstand der Gedanke einen kleinen Spaß-Wohnwagen hinter den Bulli zu hängen, die Suche begann und nach einigen Bemühungen fanden wir einen Weferlinger LC 9-200. der war die perfekte Ergänzung zum Bulli und sorgte durch seine Größe für allerhand Aufsehen auf den besuchten Campingplätzen.

Angestoßen durch unser Spaß-Mobil wurden wir auf die DDR-Wohnwagen-Szene aufmerksam. Gemeinsam mit einigen Bekannten von den VW-Treffen fuhren wir also auch gemeinsam zu den DDR-Wohnwagen-Treffen. Schon bei der Restauration unseres Wefi´s merkten wir das es auch im Internet kaum Informationen zu den kleinen Ost-Oldtimern gab. Das wollte "det" ändern und angespornt durch zahlreiche Anfragen zu den Restaurationsarbeiten stand der Entschluss fest, eine eigene Seite zu den Weferlinger Wohnwagen zu starten. Das war die Geburtsstunde von www.weferlinger.de .

 

Weitere Steigerungen (Level 4)

 
Eingetaucht in die Welt der Ost-Wohnwagen ergab es sich das mehrere Angebote zu weiteren Modellen bei uns landeten. Bei einigen konnten wir nicht widerstehen und kauften weitere Wohnwagen. Da wir nicht alle behalten konnten und auch nicht wollten, vermittelten wir diese an Bekannte, welche ebenfalls ihre Liebe zum Ost-Wohnwagen entdeckt hatten.

Zwei weitere besondere Stücke behielten wir in unserer Sammlung und restaurierten diese. Mit dem LC9-200, dem LC9-285 und dem Nagetusch hatten wir nun 3 Wohnwagen und den T4. Die zwei neueren Schätzchen in unserer Sammlung waren ebenso kultig wie der Kleine aber sie boten wesentlich mehr Platz. Wir stellten schnell fest, das Camping im Wohnwagen wesentlich komfortabler war als im Bulli.

 

Weitere Steigerungen (Level 5)

 
Mittlerweile verwöhnt von von dem Platzangebot im Wohnwagen fuhren wir dennoch nach Spanien nur mit dem T4. So ergab es sich das wir auf der Suche nach neuem Geschirr zu unserem Campinghändler fuhren und aus reiner Neugier dort die angebotenen Wohnwagen besichtigten. Dabei entdeckten wir einen Kanus Südwind 450 KU. Der war für uns perfekt. Viel Platz, viel Komfort, viel Luxus. Was für ein Wagen, sogar mit Klappbett für Marie und dadurch musste die Sitzecke nicht immer umgebaut werden.. So kauften wir nicht nur 2 neue Tassen sondern auch noch den Knaus. Jedoch war der nicht so perfekt wie wir anfangs dachten. Also verbesserten wir wieder hier und da etwas und investierten wieder viel Geld in einen Mover, eine Klimaanlage ein neues Vorzelt (das originale war für Kurztripps zu schwer) und in viele andere kleine Dinge.

Somit fuhren wir fortan mit dem großen Wohnwagen durch die Lande. Lediglich zu den speziellen Wohnwagen-Treffen blieb der Knaus in der Scheune.
Auch der Platz in unserem Bulli verlor an Bedeutung. Wir nutzten ein gutes Angebot und wechselten günstig zum KIA Sorento. Da uns nun aber der zusätzliche Schlafplatz im Bulli nicht mehr zur Verfügung stand konnten wir auch den kleinen Weferlinger nicht mehr nutzen. Außerdem war der ja auch passend zum T4 lackiert und deshalb entschlossen wir uns, den kleinen Wefi zu verkaufen. 

 

Weitere Steigerungen (Level 6)

 
Es kam wie es kommen musste. Es störte uns an unserem Knaus nur noch eine Sache, die zu kleine Küche. So ergab es sich das wir abermals bei unserem Händler vorbei schauten und einen größeren Wohnwagen fanden. Für uns stand fest, wenn wir nochmals wechseln dann gleich richtig. Wir begeisterten uns für unseren Tabbert DaVinchi 625 DM mit einer Breite von 2,50 m. Leider wurde das gebrauchte Modell vor unserer Nase verkauft und so bestellten wir einen neuen. Dieser kam nach wenigen Tagen auch an und wurde von unserem Händler nach unseren Wünschen umgebaut. Natürlich haben wir auch einige Teile aus unserem Kanus mit übernommen. Aber auch hier haben wir weiter investiert und so kamen verschiedene Sachen wie Wintervorzelt, Schnellaufbauzelt, Wäschespinne, Klappfahrräder  ... dazu.
 

Weitere Steigerungen (Level 7)

 
Unser Weferlinger, der LC9-200 (der erste) wurde zwischenzeitlich wieder verkauft. Diesen hatten wir passend zum damaligen Zugfahrzeug lackiert. Nach dem Wechsel von T4 zu Kia hat aber die Lackierung nicht mehr gepasst und ohne den VW Bus fehle uns auch ein Schlafplatz. Diesen Verkauf haben wir jedoch immer ein wenig bedauert und so nutzten wir die Gelegenheit. Es wurde uns ein preiswerter LC9-200 angeboten und so kamen wir nun zu unserem Zweiten. Dieser wird nun liebevoll restauriert.
 

Weitere Steigerungen (Level 8)

 
Auch von unserem Tabbert DaVinchi 625 DM haben wir uns mitlerweile getrennt. Für unsere Zwecke (Urlaub im Süden und sonstige Kurztripps) war er uns doch etwas zu unhandlich. Wir überlegten was denn in Frage kommt. Da auch ein Wohnmobil nicht das Richtige für unsere Urlaubsvorstellungen ist, kauften wir erneut einen Wohnwagen. Es ist jetzt ein Fendt Bianco 445 TFB. Dieser ist zwar wesentlich kleiner aber durch die veränderte Raumaufteilung trotzdem für uns 3 ausreichend.

Und wieder wurde investiert. Neuer Wohnwagen, neue Extras (Mover, Klimaanlage, ...), neues Vorzelt und so weiter.

 

Weitere Steigerungen (Level 9)

 
Momentan bleibt Level 9 noch leer. Da man aber nie wissen kann was uns Morgen einfällt haben wir es schon mal angelegt.
 

Sicherlich hätten wir einige Anschaffungen weglassen oder überspringen können aber diese Weisheit kommt eben immer erst zu spät. Zumindest haben wir keinen dieser Schritte wirklich bereut aber so einige im nachhinein bedauert.

 
 zum Seitenanfang nach oben